vor langer zeit

Vor langer Zeit habe ich auch damit ab und zu kämpfen müssen: deutsche Umlaute oder auch Sonderzeichen wie das »ß« in diversen Texten und Anwendungen…

Problem mit dem Zeichensatz?

In verschiedene Applikationen und protokollspezifische Konfigurationsdirektiven habe ich damals viel Nachforschung und Mühe gesteckt. Aber mittlerweile leben wir im Jahr 2013 und eigentlich sollten ja alle UTF können. Eigentlich…

Tun sie aber doch nicht. Und ich finde heute in einem Posting auf Google+ ein Problem wieder, das ich als erledigt abgehakt hatte. Und dass ich das heute noch erleben kann – das erstaunt und amüsiert mich. Aber Gro?britannien sieht einfach zu blöd aus…

zur überprüfung

Urlaub naht. Und das heißt eben auch: auskommen ohne manches alltäglich vorhandene – und bloggen ohne meinen Laptop…

Mein Laptop....
Kein Problem von iPad aus, vom iPhone allerdings nicht so ganz komfortabel. Aber möglich, so wie dieses Posting hier.

sommerabend

Der bislang heißeste Tag des Jahres. Es ist mir heute schwer gefallen, konzentriert und produktiv zu arbeiten. Also auch immer wieder fälligen Kleinkram erledigen und dann abends ein schön kaltes Kölsch trinken. In aller Ruhe, ohne Zeitdruck und einen Anflug von Glück spüren. Ein richtig schöner Sommerabend.

friseur

Hatte heute einen Termin. Einen Friseur-Termin. Und das ist immer wieder interessant und unterhaltsam und prickelnd – und nicht zuletzt dann auch überraschend…

Prickelnd und überraschend, weil man ja vorher nie weiß, wie man danach aussieht. Also, jedenfalls nicht immer so ganz genau. Zwar bin ich so richtigen Katastrophen ja bisher entgangen – aber ich erinnere mich an Situationen, in denen ich, vor dem Spiegel sitzend und meine Brille wieder tragend, nach dem Schneiden dachte: Heute wäre ich wohl besser nicht hingegangen.  Aber eben auch das nahezu umgekehrte: Wäre ich doch schon früher hingegangen. Wie auch immer. Heute dachte ich jedenfalls das letztere…

Interessant und unterhaltsam aber auch, weil man doch so manches Gespräch mithört. Klatsch und Unsinniges und Belangloses und FC. Und Leute, denen man ansehen kann, dass sie enttäuscht oder zufrieden in den Spiegel sehen und man dann merkt, dass auch andere Menschen mit ähnlichen Gefühlen wie die eigenen zum Friseur gehen.

höchste zeit

Es wird höchste Zeit für Urlaub. Zeit für Abschalten, Distanz und Wiederaufladen. Zeit für Neues und neue Eindrücke, für neu belebendes jenseits des täglichen Erfahrungshorizonts. Distanz herstellen, um wieder Interesse und Motivation aufbauen zu können. Ideen ruhen lassen, um ihnen die Zeit zu reifen zu geben. Nun gut – nicht mehr lange hin…

wieder gespielt

Auslöser war der Podcast von Tim Pritlove und Felix Vogel zu Nethack. Hatte ich in den vergangenen Tagen gehört und seitdem hatte sich eine enorme Lust angesammelt, das Spiel mal wieder zu spielen…

Ich bin kein Gamer – aber Nethack gehört zu den Spielen, die ich mehr oder weniger intensiv gespielt habe und bei denen ich mich schon mal ziemlich vergessen konnte und stundenlang spielte. Der Podcast jedenfalls bringt davon einiges ziemlich gut rüber…

bestätigung

Habe heute nicht nur alte Hardware erfolgreich wiederbelebt, sondern neue auch nach einem Update nahezu unbrauchbar gemacht. Habe einen Dell Laptop, auf dem von Anfang an Linux lief, heute auf Ubuntu 13.04 angehoben…

Ubuntu Desktop...

Hat ja auch wieder gut funktioniert, also der Update Prozess selbst. Dann aber fing das Elend wieder an. AMD Grafik Treiber meldet plötzlich unsupported hardware und blendet das schön sauber in den Desktop ein. Im Netz finden sich zahllose Hinweise darauf – im Monat Juni hätte ich erwartet, dass das gefixt sei. Auch, wenn es ein Linux ist – oder gerade deshalb, weil Ubuntu sich mal an seinem eigenen Anspruch messen lassen muss. Ist aber noch meilenweit zurück hinter dem Funktionieren eines OSX oder auch eines Windows

Wenn es denn alles wäre. Jetzt aber friert mehrmals am Tag der komplette Rechner ein und nichts geht mehr. Da hilft nur noch der harte Reset. So, als ob mir noch einmal mit Nachdruck bestätigt und vorgeführt werden sollte, warum ich von Linux immer mehr die Finger weg lassen sollte. Und ich stelle mir jetzt die Frage: bastele ich oder werf ich das Linux runter und mach ein FreeBSD oder schlimmstenfalls ein Windows drauf.

ein trauriger sommer

Ende Juni. Ich schleiche zur Haltestelle. Etwas lustlos. Es ist kalt und es regnet. Kein warmer Sommerregen, eher einer, der an Herbst, ja fast schon an November erinnert. Und so bin ich auch angezogen. Und ich frage mich, ob mir allein so kalt ist.

Angekommen an der Haltestelle kehrt sich mein leiser Selbstzweifel aber wieder in Gewissheit: es ist zu kalt. Das ist nicht nur mein Eindruck, sondern traurige Realität. Da stehen alle in Jacken gehüllt und warten missmutig auf die Bahn. Ein wahrlich trauriger Sommer.