geschickt verlieren

Irgendwie kommt mir diese ganze Diskussion um den SPD Kanzlerkandidaten Steinbrück wie ein taktisches Manöver der Partei vor, die Wahl zu verlieren – um in einer Situation, in der man auf die drängenden politischen Fragen keine Antworten hat, nur nicht politische Verantwortung übernehmen zu müssen. Und die Schuld für die Niederlage kann man dann auf die finanzielle Gier eines einzelnen Individuums schieben und dabei hoffen, dass keine Kratzer an dem Image der Partei zurückbleiben.

Gewagt? Ja, aber manchmal kann man nur mit gewagten Hypothesen die absurde Realität begreifen.

Kommentare (4)

  1. ja denke ich auch, aber der S.ist doch nicht so doof und lässt sich
    verheizen.Oder?

    • Glaube auch nicht, dass er so doof ist, aber ehrgeizig und karrieregeil – und das trübt manchmal den Blick und macht auch leichter ausnutzbar.

  2. Ich persönlich glaube ja, dass der Herr Steinbrück demnächst zu CDU wechseln will, die ihn dort aber nur dann aufnehmen, wenn er seinen alten Genossen vorher noch mal so richtig an die Karre pinkelt ;).

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