schlimme tage

Es ist Samstag. Ein Samstag schon in der zweiten Hälfte des Monats März. Und immer noch verdammt kalt und ungemütlich draußen. Winter halt noch. Zwar soll es wärmer werden in den nächsten Tagen – aber so eine richtige Perspektive tut sich noch nicht auf: der Frühling, so wie man den sich vorstellt, sonnig, mit milden Temperaturen und gut gelaunten Menschen, der läßt noch auf sich warten…

Ich bin zur Zeit selbst im Recovery-Modus. Will sagen: ich erhole mich so langsam von einer richtigen miesen Grippe. Seit zwei Tagen geh ich jetzt wieder arbeiten, aber es ist in der Tat eingetreten, was der Arzt mir vorhersagte: das dauert noch eine Weile. Und so fühlte ich mich auch zumindest gestern Abend: kaputt, erschöpft und krank. Ist dann zum Glück über Nacht wieder besser geworden – aber so richtig gesund und wohl fühlen fühlt sich doch anders an…

Also immer noch etwas angeschlagen von der hartnäckigen Erkrankung, immer noch mitgenommen von der Verlängerung des Winters ins scheinbar Unendliche. Und dann Samstag Abend. Keine rechte Lust mehr, weiter zu schreiben, lesen möchte ich jetzt auch nicht so richtig, also mal mit Fernsehen versuchen. Und obgleich ich es ja weiß, ist der Samstag ein ganz schlechter Tag, was Gutes erwarten zu dürfen. Und schon wieder ärgere ich mich auch darüber, das ich ja jetzt einen Beitrag zahlen darf, so als ob ich freiwillig diesem Verein beigetreten sei, der diesen Beitrag erhebt. Bin ich aber nicht und der Beitrag ist ein Zwangsbeitrag. Auf jeden Fall ist mir das Angebotene den Beitrag nicht wert. Schlimme Tage also. Es wird jetzt wenigstens Zeit für den Frühling…

Kommentar (1)

  1. Pingback: immer noch schlimme tage | sammelsurium

Kommentare sind geschlossen.