aber sie können es nicht lassen

Samstag Abend. Im Fernsehen läuft der Eurovision Song Contest. Unter uns, über uns, neben uns und auch bei uns. Frau und Tochter haben sich gegen mich zusammengeschlossen und schauen oder hören oder tun beides…

Also was anderes tun. Mal in Twitter reinsehen. Aber auch da ist ist ESC angesagt. Da lästern jede Menge Leute unter dem Hashtag #esc2013 über die Songs oder die Sängerinnen oder die Sänger ab – und können es doch nicht lassen, sich das reinzuziehen. Wie jedes Jahr.

tastaturbedient

Ich freue mich immer wieder, wenn ich Programme finde, die sich auch gut und sinnvoll über die Tastatur bedienen lassen. Sowie im neuen Google+, in dem ich von Artikel zu Artikel und von da in die Kommentare hinein mit der Tastatur navigieren kann…

G+ über Tastatur bedienen...

Ach ja, die Kombination Shift ? bzw. Shift ß bringt diese Übersicht zu Tage…

kölner bratort

Zumindest eine Weile scheint die Kölner Wurstbraterei eine neue Heimat im Süden Kölns gefunden zu haben: am südlichen Ende des Rheinauhafens in der Nähe der Südbrücke…

Kölner Bratort...

Während allerdings gestern am Sonntag der Laden brummte, war heute, am Montag, bei schönstem Wetter und vielen Menschen, die unterwegs waren, alles dicht. War also nichts mit Wurst heute und die Location konnte nicht zum Bratort werden.

lesesituation

Einfach loslesen, während andere noch drüber diskutieren, ob das überhaupt Lesen sein kann. Wie auch immer: nachdem Google ja die Snapseed Version für OSX einstellen möchte, hab ich das Bild mal mit Fotor bearbeitet und mit Effekten versehen. Geht auch – und zwar nicht schlecht.

seltsamkeit

Es wirkt auf mich immer sehr seltsam, wenn ich Artikel über Produktivität und Kreativität lese, in denen die verschiedenen Autoren ihre Patentrezepte verraten, um über die Jahre produktiv und kreativ zu bleiben…

Da kommen dann ganz viele verschiedene Einflüsse, Voraussetzungen und Kniffe zusammen: viel Schlaf bei dem einen, wenig Schlaf und früh aufstehen bei dem anderen, heiß duschen oder auch kalt duschen, Sport treiben und was alles sonst noch. Interessanterweise die verschiedensten und auch die widersprüchlichsten Empfehlungen – aber das eigentlich ist gar nicht das wichtigste.

Wichtiger eigentlich die Selbstverständlichkeit, mit der jemand sich dahin stellt und von seiner eigenen Produktivität und Kreativität berichtet. OK, Produktivität mag ja noch an sich selbst einigermaßen festzustellen sein – obgleich ich da manches mal auch den Verdacht habe, als werde da Quantität mit Produktivität verwechselt. Kreativität allerdings an sich selbst beobachten mag dann doch deutlich schwieriger sein. Und auch dabei habe ich oftmals den starken Verdacht, dass das eher quantifizierend gemeint ist: wie der Autor, der sich Kreativität unterstellt weil er jahrelang mehr oder weniger kontinuierlich veröffentlich hat…

Aber auch das ist eigentlich nebensächlich. Das Seltsame daran ist eigentlich das Selbstbewusstsein, das sich in derartigen Artikeln und den darin implizierten Annahmen ausdrückt. Sich über die eigene als gegeben angenommene Kreativität und Produktivität derart selbstverständlich auszulassen, sie derart als gegeben hinzunehmen – vielleicht ist das einer der Schlüssel zu Produktivität und Kreativität.

es ist so weit

Ich bin heute nach der Arbeit noch eine Runde mit dem Fahrrad gefahren. War zwar insgesamt kein ideales Wetter – eher etwas kühl und es ging ein etwas unangenehmer Wind. Hat trotzdem Spass gemacht…

Und dann fing es an zu regnen. Wie ja vorhergesagt und deshalb weder richtig überraschend noch enttäuschend. Das Gegenteil sogar war der Fall. Wer den ganz bestimmten Geruch eines Sommerregen kennt, der konnte merken, dass dieser Regen heute den Winter verabschiedete. Während ich am Römerpark vorbei nach Hause fuhr, hatte ich nämlich zum ersten Mal in diesem Jahr eine Spur dieses ganz spezifischen Sommerregen-Geruchs in der Nase. Und immer wieder in jedem Jahr weiß ich dann: das war's jetzt mit dem Winter.

…und fortgesetzt

Wetter wie aus dem Bilderbuch. Sonne den ganzen Tag über. Es zieht die Menschen genau so raus ins Freie, wie es mich zieht – und schon früh gezogen hat heute Morgen…

…nämlich raus aufs Fahrrad. Sozusagen die Fortsetzung der ersten Tour des Jahres. Obgleich noch recht kühl am Morgen – also eigentlich noch richtig kalt – konnte nichts mich hindern, sofort nach dem Frühstück mich aufs Rad zu schwingen und eine schöne kleine Tour zu fahren. Danach duschen – und der ganze restliche Tag ist dein Freund.

geschafft

Geschafft. Heute war es soweit. Herrlicher Sonnenschein, ein Gefühl von Frühling. Nicht mehr so ganz unerträgliche Temperaturen. Also ab aufs Fahrrad und die erste Runde gedreht…

Und obgleich ich noch nicht so ganz fit bin und noch unter den Folgen einer Grippe leide, hat das enorm Spass gemacht heute – und die Hoffnung auf mehr geweckt.