immer noch schlimme tage

Schon eine Weile her, dass ich über schlimme Tage geschrieben habe. Zwei Wochen schon. Und hätte mir vor zwei Wochen jemand gesagt, dass nach den nächsten zwei Wochen alles fast noch genau so sei, wie vor zwei Wochen – ich denke, ich hätte ihn ausgelacht…

Und vielleicht hätte er geantwortet: Wer zuletzt lacht… Und er hätte eben auch zuletzt gelacht. Denn jetzt, zwei Wochen weiter, da sitze ich sozusagen mitten im Winter in der Nähe von Trier: eiskalt draußen, der seit einigen Wochen vorherrschende eisige Ostwind und Schneeflocken. Und das zu Ostern…

Also immer noch schlimme Tage: immer noch kalt, immer noch leide ich unter den Folgen einer Grippe. Aber immerhin ist jetzt WLAN aktiv im Haus meiner Schwiegereltern. Gestern eingerichtet und konfiguriert. Tochter ist happy und ich auch. Und somit immer noch schlimme Tage – aber eben doch nicht ganz so schlimm.

es muss sein

Doch, es muss sein – es muss jetzt endlich Frühling werden, zumindest aber wärmer werden. In den letzten Tagen hatte ich wieder eine ganz gewaltige Lust, mich aufs Fahrrad zu schwingen und mal wieder kräftig in die Pedale zu treten. Mal wieder in meinen Beinen zu spüren, wie die Kilometer hinter mir bleiben und nur ich selbst mich voranbringe. Doch, es muss sein. Jetzt!

an tagen wie diesen…

…kann man schon mal das Gefühl haben, dass nichts so geht, wie es gehen sollte. Und dazu kann man dann auch noch den Eindruck haben, dass kein Ende in Sicht ist…

Nachdem ich mich durch die für die Jahreszeit – es ist immerhin später März – ganz ungewöhnliche Kälte ins Büro gekämpft habe, dazu im beißenden Ostwind an der Haltestelle warten mußte, erwartet mich dort die Nachricht: du bist allein heute. Was an Kollegen nicht in den Urlaub verschwunden ist, das ist entweder krank oder durch andere Ereignisse kurzfristig nicht verfügbar. Oh, an Tagen wie diesen ginge man am besten gleich wieder nach Hause. Denn an Tagen wie diesen will jeder etwas – und zwar direkt und sobald wie möglich. Asap! Und diese negative Erwartung wird dann auch noch bestätigt…an Tagen wie diesen!

An Tagen wie diesen gehe ich dann platt nach Hause, geschafft und froh, dem Wahnsinn endlich entkommen zu sein.

keep it alive…

Da ist sie jetzt also: die Alternative von Google zu EvernoteGoogle Keep. Nachdem die jetzt Reader einstellen wollen, hat man ja wohl Kapazitäten frei, mal wieder was anderes, sinnvolles zu machen…

Google Keep – alles notieren....

Ob das dann aber wirklich so sinnvoll ist? Hier kann man dazu auch was sinnvolles lesen:

Zum einen gibt es für Google Keep momentan nur eine gruselig bunte Android- sowie Web-Anwendung und zum anderen wäre es nicht das erste Mal, dass Google über Nacht auch recht erfolgreiche Dienste einfach einstellt. Also wieso ‘umziehen’, ein Risiko eingehen, Stress heraufbeschwören und Google noch mehr private Daten schenken, wenn sich Evernote über Jahre hinweg auf allen Plattformen mehr als bewährt hat.

Dem ist soweit nichts hinzuzufügen. Aber vielleicht lebt das ja gar nicht so lange, dass man sich da Gedanken drum machen muss.

schlimme tage

Es ist Samstag. Ein Samstag schon in der zweiten Hälfte des Monats März. Und immer noch verdammt kalt und ungemütlich draußen. Winter halt noch. Zwar soll es wärmer werden in den nächsten Tagen – aber so eine richtige Perspektive tut sich noch nicht auf: der Frühling, so wie man den sich vorstellt, sonnig, mit milden Temperaturen und gut gelaunten Menschen, der läßt noch auf sich warten…

Ich bin zur Zeit selbst im Recovery-Modus. Will sagen: ich erhole mich so langsam von einer richtigen miesen Grippe. Seit zwei Tagen geh ich jetzt wieder arbeiten, aber es ist in der Tat eingetreten, was der Arzt mir vorhersagte: das dauert noch eine Weile. Und so fühlte ich mich auch zumindest gestern Abend: kaputt, erschöpft und krank. Ist dann zum Glück über Nacht wieder besser geworden – aber so richtig gesund und wohl fühlen fühlt sich doch anders an…

Also immer noch etwas angeschlagen von der hartnäckigen Erkrankung, immer noch mitgenommen von der Verlängerung des Winters ins scheinbar Unendliche. Und dann Samstag Abend. Keine rechte Lust mehr, weiter zu schreiben, lesen möchte ich jetzt auch nicht so richtig, also mal mit Fernsehen versuchen. Und obgleich ich es ja weiß, ist der Samstag ein ganz schlechter Tag, was Gutes erwarten zu dürfen. Und schon wieder ärgere ich mich auch darüber, das ich ja jetzt einen Beitrag zahlen darf, so als ob ich freiwillig diesem Verein beigetreten sei, der diesen Beitrag erhebt. Bin ich aber nicht und der Beitrag ist ein Zwangsbeitrag. Auf jeden Fall ist mir das Angebotene den Beitrag nicht wert. Schlimme Tage also. Es wird jetzt wenigstens Zeit für den Frühling…

 

Na, einfach heute...

Nun scheint es ja wieder weißen Rauch gegeben zu haben im Vatikan. Endlich. Ehrlich, ich freue mich. Denn jetzt geht endlich wieder diese Dauer-Nachrichten-Berieselung aus dem Vatikan zu Ende, dieses aufdringliche Mußt-Du-Unbedingt-Wissen Gehabe. Habemus Papam – Gut, und ich damit in dieser Hinsicht wieder meine Ruhe.

mobil arbeiten…

Wo immer. Wie immer und Wann immer. Arbeiten genau dann, wann ich möchte, wenn ich die Ideen zu etwas habe und diese Ideen auch umsetzen möchte…

Mobil Arbeiten...

So sollte Arbeit auch möglich sein. Es gibt Arbeiten, da ist die Anwesenheit in einem Büro eher kontraproduktiv – weil zu sehr eingebunden in eine Umgebung, die ablenkt, die stört oder sogar verhindert. Das Ergebnis sollte zählen, nicht die Anwesenheit.

technische unzulänglichkeit

Na, das passt ja. Hätte mich auch überrascht heute. Auf dem Weg nach Brüssel hatte der ICE heute Morgen schon Verspätung. OK, zehn Minuten sind jetzt nicht so ganz viel – aber immerhin Verspätung. Man wird ja generös mit der Zeit. Und alles, was dann ein paar Minuten nicht überschreitet wird dann schon als normal angesehen.

In Brüssel Süd – also Midi – fuhr der Zug dann auch pünktlich ab. Pünktlich von dem Bahnhof, von dem er auch abfahren sollte. Und nicht von einem anderen – also Nord – , was wir auch schon erlebt haben. Alle happy, alle zuversichtlich, dass man dann pünktlich zurück in Köln sein werde. Ich freute mich schon auf ein kühles Bier Zuhause…

Und dann die Mitteilung: wegen einer technischen Störung – ich hatte zuerst technische Unzulänglichkeit verstanden – wird der Zug umgeleitet und wir werden erst gegen zwanzig Uhr Aachen erreichen. Uups. Zu früh gefreut. Zwanzig Uhr Aachen. Und zwanzig Uhr fünfzehn hatten wir eigentlich in Köln sein sollen. Das heißt ja mal wieder Verspätung. Enorme Verspätung. Einen Moment bin ich richtig sauer. Dann schreibe ich diesen Artikel hier und freue mich erst recht auf das kühle Bier in Köln.

morgenstund

Na ja, nicht direkt Morgenstund. Aber doch der Vormittag. Und was? Ach ja: Gold im Mund, so sagt man ja. Und in der Tat hatte ich heute Vormittag trotz Erkrankung einen einigermaßen freien Kopf. Reichte zumindest, um einen etwas spontanen Artikel zu schreiben, der von einer heute Morgen reingekommenen Mail ausgelöst wurde.

Ich – und wahrscheinlich ihr auch – kennt das ja: am Morgen und den Vormittag über geht es einem auch während einer Erkrankung immer deutlich besser als am Nachmittag oder gar am Abend. Da meint man dann wieder, dass alles am Vormittag nur eine Täuschung oder Einbildung war und das jetzt die schmerzende Realität wieder Einzug ins erkrankte Leben hält. Ja, mir geht es auch schon wieder sehr viel schlechter als am Vormittag…

und ausgewartet…

Gestern Abend hatte es sich dann ausgewartet. Eigentlich ja schon am Nachmittag. Während eines Meetings hatte ich dann plötzlich diese Kopfschmerzen, das Kratzen im Hals und die Beine fingen an zu schmerzen. Dazu setzte dann das Laufen der Nase ein. Sie hatte mich also doch noch eingeholt. Die Grippe…

Also nach dem Meeting sofort nach Hause, dort auf die Couch und sich nicht mehr bewegen. Gegen die Kopfschmerzen ein Aspirin – und dann ging nichts mehr. Selbst das iPad blieb auf Seite. Dann früh ins Bett und richtig lange durchgeschlafen.

Aufgewacht mit genau den Kopfschmerzen, die ich schon am Abend hatte. Die Nase lief dafür ein wenig mehr und nicht nur die Beine, sondern Arme und Rücken schmerzten jetzt auch noch. Also wieder ins Bett. Und da dann eine ganze Reihe von Video Podcasts gesehen, die schon lange auf meiner Favoritenliste standen. Mehr aber war nicht drin – den ganzen Tag über. Nichts am IPad oder Laptop. Die blieben – bis auf diesen kurzen Artikel hier – heute weiterhin unbeachtet. Und das will schon was heißen.