vor langer zeit

Vor langer Zeit habe ich auch damit ab und zu kämpfen müssen: deutsche Umlaute oder auch Sonderzeichen wie das »ß« in diversen Texten und Anwendungen…

Problem mit dem Zeichensatz?

In verschiedene Applikationen und protokollspezifische Konfigurationsdirektiven habe ich damals viel Nachforschung und Mühe gesteckt. Aber mittlerweile leben wir im Jahr 2013 und eigentlich sollten ja alle UTF können. Eigentlich…

Tun sie aber doch nicht. Und ich finde heute in einem Posting auf Google+ ein Problem wieder, das ich als erledigt abgehakt hatte. Und dass ich das heute noch erleben kann – das erstaunt und amüsiert mich. Aber Gro?britannien sieht einfach zu blöd aus…

bestätigung

Habe heute nicht nur alte Hardware erfolgreich wiederbelebt, sondern neue auch nach einem Update nahezu unbrauchbar gemacht. Habe einen Dell Laptop, auf dem von Anfang an Linux lief, heute auf Ubuntu 13.04 angehoben…

Ubuntu Desktop...

Hat ja auch wieder gut funktioniert, also der Update Prozess selbst. Dann aber fing das Elend wieder an. AMD Grafik Treiber meldet plötzlich unsupported hardware und blendet das schön sauber in den Desktop ein. Im Netz finden sich zahllose Hinweise darauf – im Monat Juni hätte ich erwartet, dass das gefixt sei. Auch, wenn es ein Linux ist – oder gerade deshalb, weil Ubuntu sich mal an seinem eigenen Anspruch messen lassen muss. Ist aber noch meilenweit zurück hinter dem Funktionieren eines OSX oder auch eines Windows

Wenn es denn alles wäre. Jetzt aber friert mehrmals am Tag der komplette Rechner ein und nichts geht mehr. Da hilft nur noch der harte Reset. So, als ob mir noch einmal mit Nachdruck bestätigt und vorgeführt werden sollte, warum ich von Linux immer mehr die Finger weg lassen sollte. Und ich stelle mir jetzt die Frage: bastele ich oder werf ich das Linux runter und mach ein FreeBSD oder schlimmstenfalls ein Windows drauf.

fragmentierung

Niemand will sie – Fragmentierung. Apple zeigt, wie wenig fragmentiert die iOS Landschaft ist, Google bekommt immer wieder gezeigt, wie fragmentiert die Android Landschaft ist…

Also: Fragmentierung ist was Negatives. Und wer weniger fragmentiert ist, der bekommt einen Pluspunkt. Da ist ja auch was dran. Aber schlimmer als diese Fragmentierung scheint mir die immer weiter zunehmende Fragmentierung der Kommunikations-Kanäle zu sein. Was früher ganz einfach mal IRC war, das zerfällt heute in Messaging Dienste, die uns Apple, Google, Twitter, Microsoft, Facebook, WhatsApp und Wer oder Was auch immer uns zur Verfügung stellen. Und das nicht mit zunehmender Kompatibilität of wenigstens möglichen Übergängen in andere Systeme, sondern zunehmend proprietär – so wie Google den Jabber Support in Talk eingestellt hat und die Leute an ihre Hangouts und Google+ binden möchte. Fragmentierung der Kommunikation – das sind Schritte weg von dem einstigen Versprechen des Internets, dass die globale Kommunikation sehr viel einfacher möglich sein werde.

upgedated…

Upgedated – erst vor Minuten meine WordPress Blogs, täglich irgendwelche anderen Systeme und Apps. Alles funktioniert. Wie es erwartet werden kann…

Warum nur funktioniert das nicht überall so? Frage ich mich nach zwei Tagen Patch Aktivitäten gegen eine Umgebung mit sehr heterogenen Elementen. Aber vielleicht ist genau das der Grund?

neuland, oder vielleicht doch nicht…

Ein Aufschrei namens #neuland ging heute durch Twitter. Kanzlerin Merkel hat das Internet als Neuland für uns alle bezeichnet…

Das Internet ist für uns alle Neuland.

Na ja, was dann darauf auf Twitter los war, kann man sich denken. Und sofort sind natürlich auch die da, die sie in Schutz nehmen gegen das Spießer-Netz, wie die Süddeutsche Zeitung titelt und uns nach zwanzig Jahren Internet immer noch einreden möchte, dass die allermeisten Menschen sich da erst herantasten. Ein Spießer lässt sich da in gewohnter Verstehermanier über eine Rückständigkeit aus, die vielleicht am Stammtisch in irgendeinem Kuhdorf ihren Platz haben könnte – aber auf keinen Fall auf einer politischen Ebene, wie sie durch Frau Merkel repräsentiert wird und die sich seit einiger Zeit ja schon in Sachen Netzpolitik versucht…

Zukunft ist Neuland für uns – nicht aber etwas , das wir seit mindestens zwei Jahrzehnten kennen, in dem wir uns bewegen und das wir nutzen. Da haben Leute was verpennt – und sollten sich so schnell wie möglich darum kümmern, diese Lücke zu schließen.

der kleine grosse unterschied

Ein wirklich enormer Unterschied. Das, was noch vor zehn, sagen wir fünfzehn Jahren möglich war und das was heute möglich ist…

Ich habe im Jahr 2000 meinen Job gewechselt in ein Unternehmen hinein, in dem ein Geschäftsführer zu Linux gesagt haben soll, dass ihm ein solches Mickey Mouse Betriebssystem gar nicht ins Haus käme. Heute ist dort jedes Unix verbannt und neben dem obligatorischen IBM Mainframe und den obligatorischen Windows Servern laufen rund 1500 Linux Maschinen. Der damalige Geschäftsführer ist übrigens nicht mehr im Unternehmen.

Wäre das heute noch denkbar? Noch machbar? Ich befürchte: Nein. Die Veränderungsbereitschaft großer Unternehmen tendiert immer mehr gegen Null…

bahnerlebnisse

So ab und zu passieren ja immer wieder seltsame Dinge. Wie heute Morgen etwa in der Bahn auf meinem Weg zur Arbeit. Ich hörte gerade in einen Technik Podcast rein, in dem es um die Steuerung von Devices – welche auch immer – durch Sprache ging. Siri, Google Now und was da in Zukunft an möglicherweise wirklich funktionierenden Lösungen noch kommen könnte…

Ich schaute um mich herum, sah unzählige Leute die Touchscreens oder Tastaturen ihrer Smartphones und Handys bedienen – und stellte mir dann vor, wie all diese Leute jetzt mit ihren Devices sprechen würden um sie zu steueren. „Telefon, bitte eine SMS schreiben…“. Und das massenhaft und wild durcheinander. Hat mir sehr gut gefallen, die Vorstellung. Und hat meinen Tag gut beginnen lassen.

War aber noch nicht alles. An diesem Montag wollte der Morgen mich wohl verwöhnen – und damit versöhnen mit dem unerbittlichen Wochenanfang. Kaum hatte sich das innerliche Loslachen über die Vorstellung im Chaos versinkender Sprachsteuerung gelegt, da kam ein neues Highlight in Form eines älteren Herrn auf mich zu. An der Haltestelle eingestiegen, sehr korrekt gekleidet, also zumindest was die Hose mit scharfer Bügelfalte betraf, die klassischen, polierten Halbschuhe, die korrekt gebundene Krawatte, kam er auf mich zu und steuerte den Platz mir gegenüber an. Unter dem Arm eine schwarze Laptoptasche. Setzt sich mir gegenüber, legt seine schwarze Laptoptasche quer auf seine Knie, öffnet sie und zieht ein Laptop aus der Tasche. Nein, kein normales WeißDerGeierWas-Gerät – sondern ein 15 Zoll MacBook Pro mit Retina Display. Öffnet es und fängt an, Eingaben zu machen. Hat meine Neugier geweckt. Definitiv. Hoffentlich, dachte ich, fährt der noch weiter und ich kann gleich an der Tür stehend von hinten einen Blick auf seinen Bildschirm werfen…

Doch, er hat mir den Gefallen getan. Und meinen Tag, wenn auch nicht gerettet, so doch fast unangreifbar gemacht. Er ist sitzen geblieben während ich zum Aussteigen mich an die Tür hinter ihm bewegte. Und so konnte ich sehen, was sich auf seinem Bildschirm so abspielte und worin er so vertieft war. Offensichtlich hatte er Parallels installiert, eine Virtualisierungssoftware und hatte damit ein älteres Windows auf seinem Rechner virtualisiert. Die Titelleiste des Fensters im Vordergund und die Form der Schaltflächen zum Maximieren und Schließen waren etwas aus der Zeit vor Windows XP. Und in dem Fenster lief – Solitär.

Doch, der Tag war gerettet. Das konnte durch nichts mehr übertroffen werden. Ich hätte laut loslachen können, hätte mich auf dem Boden wälzen mögen und ging richtig gut gelaunt dann von der Haltestelle zur Arbeit.

vor zwanzig jahren fing es an…

Im Herbst 1993 begann die Erschließung des Internets in der Form des World Wide Web. Was heute vielen Menschen als das Internet überhaupt gilt, war bis dahin eine recht unzugängliche Sache für einige wenige Leute. Das WWW gerade erst selbst erfunden, ließ dann mit dem Mosaic Browser (ja, das war auch mein erster) der erste graphische Browser nicht lange auf sich warten – eben bis zum Herbst 1993. Was dann begann, das war eine rasante Entwicklung des Internets und des Browsers der Firma Netscape. Und Microsofts Reaktion darauf – bekannt dann als der Browserkrieg.  Dazu hier ein interessantes Video, das auch zeigt, wie und mit welcher Skrupellosigkeit mit der Marktmacht von Microsoft ein Unternehmen kaputt gemacht wurde…

aber sie können es nicht lassen

Samstag Abend. Im Fernsehen läuft der Eurovision Song Contest. Unter uns, über uns, neben uns und auch bei uns. Frau und Tochter haben sich gegen mich zusammengeschlossen und schauen oder hören oder tun beides…

Also was anderes tun. Mal in Twitter reinsehen. Aber auch da ist ist ESC angesagt. Da lästern jede Menge Leute unter dem Hashtag #esc2013 über die Songs oder die Sängerinnen oder die Sänger ab – und können es doch nicht lassen, sich das reinzuziehen. Wie jedes Jahr.

das also ist normal

OK, jetzt weiß ich endlich, wie der normale operative Betrieb eines Servers aussehen muss…

System Health Summary...

Power off ist also probates Mittel, um das normale Funktionieren eines Servers herbeizuführen. Mag ja noch einen gewissen Restsinn haben unter dem Aspekt von Security – wer kann den schon unter seine Kontrolle bringen –, aber ansonsten…