bestätigung

Habe heute nicht nur alte Hardware erfolgreich wiederbelebt, sondern neue auch nach einem Update nahezu unbrauchbar gemacht. Habe einen Dell Laptop, auf dem von Anfang an Linux lief, heute auf Ubuntu 13.04 angehoben…

Ubuntu Desktop...

Hat ja auch wieder gut funktioniert, also der Update Prozess selbst. Dann aber fing das Elend wieder an. AMD Grafik Treiber meldet plötzlich unsupported hardware und blendet das schön sauber in den Desktop ein. Im Netz finden sich zahllose Hinweise darauf – im Monat Juni hätte ich erwartet, dass das gefixt sei. Auch, wenn es ein Linux ist – oder gerade deshalb, weil Ubuntu sich mal an seinem eigenen Anspruch messen lassen muss. Ist aber noch meilenweit zurück hinter dem Funktionieren eines OSX oder auch eines Windows

Wenn es denn alles wäre. Jetzt aber friert mehrmals am Tag der komplette Rechner ein und nichts geht mehr. Da hilft nur noch der harte Reset. So, als ob mir noch einmal mit Nachdruck bestätigt und vorgeführt werden sollte, warum ich von Linux immer mehr die Finger weg lassen sollte. Und ich stelle mir jetzt die Frage: bastele ich oder werf ich das Linux runter und mach ein FreeBSD oder schlimmstenfalls ein Windows drauf.

upgedated…

Upgedated – erst vor Minuten meine WordPress Blogs, täglich irgendwelche anderen Systeme und Apps. Alles funktioniert. Wie es erwartet werden kann…

Warum nur funktioniert das nicht überall so? Frage ich mich nach zwei Tagen Patch Aktivitäten gegen eine Umgebung mit sehr heterogenen Elementen. Aber vielleicht ist genau das der Grund?

der kleine grosse unterschied

Ein wirklich enormer Unterschied. Das, was noch vor zehn, sagen wir fünfzehn Jahren möglich war und das was heute möglich ist…

Ich habe im Jahr 2000 meinen Job gewechselt in ein Unternehmen hinein, in dem ein Geschäftsführer zu Linux gesagt haben soll, dass ihm ein solches Mickey Mouse Betriebssystem gar nicht ins Haus käme. Heute ist dort jedes Unix verbannt und neben dem obligatorischen IBM Mainframe und den obligatorischen Windows Servern laufen rund 1500 Linux Maschinen. Der damalige Geschäftsführer ist übrigens nicht mehr im Unternehmen.

Wäre das heute noch denkbar? Noch machbar? Ich befürchte: Nein. Die Veränderungsbereitschaft großer Unternehmen tendiert immer mehr gegen Null…

scnr

Ich konnte nicht widerstehen. Da Maverick ja noch nicht da ist, dann wenigstens mittels Hintergrund etwas so aussehen lassen. Und siehe da…

Mavericks Hintergrund ... in einem Ubuntu

…ein einfacher Hintergrund läßt auch ein Ubuntu deutlich besser aussehen.

das also ist normal

OK, jetzt weiß ich endlich, wie der normale operative Betrieb eines Servers aussehen muss…

System Health Summary...

Power off ist also probates Mittel, um das normale Funktionieren eines Servers herbeizuführen. Mag ja noch einen gewissen Restsinn haben unter dem Aspekt von Security – wer kann den schon unter seine Kontrolle bringen –, aber ansonsten…

spontanes gefallen

So manches Interessante lässt sich ja im Netz finden und leider merkt man sich nicht immer die Fundstelle. Ein Fehler, wie man spätestes seit GTD weiß…
Also bleibt nur das Zitieren aus dem Gedächtnis. Macht aber nichts, weil der Sinn erhalten bleibt:

Habe die beste der verschiedenen Linux Distributionen installiert: FreeBSD.

Hätte ich selbst so sagen können.

no – no bug report please

So kann das auch gehen mit einem Bug Report. Da wird eine Entstellung entfernt (die Transparenz des Gnome Terminals), ein Benutzer meldet das als einen Bug, bittet um einen Fix und erhält die Antwort: No…

So kann das schon mal gehen, aber das Gnome Projekt darf sich nicht wundern, wenn es so seine Benutzer langsam verärgert.

und es passiert immer wieder

War nix mit Linux...

Es passiert immer noch und immer wieder. Kurz mal in der Vergangenheit war ich der Überzeugung, dass das mal anders werden könnte. Dass Linux ganz selbstverständlich in die Reihe der direkt und gut supporteten Betriebssysteme aufsteigen würde. Oder anders gesagt: ich war mal einer von denen, die an das Jahr des Linux Desktops geglaubt haben. ist eine Weile her und nicht mehr wahr. Ich bin längst weg davon. Und so was wie der Download von gekauften Songs aus dem Amazon Cloud Player bestärkt mich immer wieder und immer mehr in der Richtigkeit meiner Entscheidung.