spontanes gefallen

So manches Interessante lässt sich ja im Netz finden und leider merkt man sich nicht immer die Fundstelle. Ein Fehler, wie man spätestes seit GTD weiß…
Also bleibt nur das Zitieren aus dem Gedächtnis. Macht aber nichts, weil der Sinn erhalten bleibt:

Habe die beste der verschiedenen Linux Distributionen installiert: FreeBSD.

Hätte ich selbst so sagen können.

kochen und kultur

Keine Frage: im Kochen und im Resultat, der Speise oder dem Gericht, scheint auch Kultur auf. Ein gutes Essen in einer angemessenen Umgebung – also ich spreche jetzt nicht von Sterne-Restaurants, schließe sie aber auch nicht aus – ist selbst schon Kultur in Reinform: gelebtes Zusammensein.

Ja, das ist begriffen worden: zahlreiche Kochsendungen im TV legen davon Zeugnis ab. Und wer was auf sich hält, der kocht – unter anderem. Und Köche werden mehr und mehr auch zu den Stars der Alltagskultur. Kochen ist in und Indikator von Lebenskunst und Kultur. Zeige mir deine Kochbücher und ich weiß, was du isst und darum wer du bist… Ich sag es aber trotzdem nicht!

Natürlich ist Kultur ein umfassenderes Ganzes. Gutes Essen allein stiftet keine Kultur, da gehört noch einiges andere dazu. Manche eigentlich als selbstverständlich vorauszusetzende Kompetenz. Sprache zum Beispiel. Wenn ich in einem Kochbuch, das sich an den kultivierten Menschen wendet, lese…

Die Pfanne bleibt natürlich offen – wegen dem Rühren.

…dann steigen unwillkürlich Zweifel in mir auf und ich muss auch geradezu penetrant an ein Buch denken: Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod. Autor, Koautor und auch Lektor waren wohl hin und weg von den geschilderten kulinarischen Genüssen. Und an Sprache als Kultur hat wohl niemand gedacht.