zur überprüfung

Urlaub naht. Und das heißt eben auch: auskommen ohne manches alltäglich vorhandene – und bloggen ohne meinen Laptop…

Mein Laptop....
Kein Problem von iPad aus, vom iPhone allerdings nicht so ganz komfortabel. Aber möglich, so wie dieses Posting hier.

seltsamkeit

Es wirkt auf mich immer sehr seltsam, wenn ich Artikel über Produktivität und Kreativität lese, in denen die verschiedenen Autoren ihre Patentrezepte verraten, um über die Jahre produktiv und kreativ zu bleiben…

Da kommen dann ganz viele verschiedene Einflüsse, Voraussetzungen und Kniffe zusammen: viel Schlaf bei dem einen, wenig Schlaf und früh aufstehen bei dem anderen, heiß duschen oder auch kalt duschen, Sport treiben und was alles sonst noch. Interessanterweise die verschiedensten und auch die widersprüchlichsten Empfehlungen – aber das eigentlich ist gar nicht das wichtigste.

Wichtiger eigentlich die Selbstverständlichkeit, mit der jemand sich dahin stellt und von seiner eigenen Produktivität und Kreativität berichtet. OK, Produktivität mag ja noch an sich selbst einigermaßen festzustellen sein – obgleich ich da manches mal auch den Verdacht habe, als werde da Quantität mit Produktivität verwechselt. Kreativität allerdings an sich selbst beobachten mag dann doch deutlich schwieriger sein. Und auch dabei habe ich oftmals den starken Verdacht, dass das eher quantifizierend gemeint ist: wie der Autor, der sich Kreativität unterstellt weil er jahrelang mehr oder weniger kontinuierlich veröffentlich hat…

Aber auch das ist eigentlich nebensächlich. Das Seltsame daran ist eigentlich das Selbstbewusstsein, das sich in derartigen Artikeln und den darin implizierten Annahmen ausdrückt. Sich über die eigene als gegeben angenommene Kreativität und Produktivität derart selbstverständlich auszulassen, sie derart als gegeben hinzunehmen – vielleicht ist das einer der Schlüssel zu Produktivität und Kreativität.

ungeliebte wahrheiten

Man fängt etwas an. Man hat bestimmte Vorstellungen von etwas. Man erhofft sich etwas. Man rennt an gegen die Erfahrungen die andere schon gemacht haben. Und hätte es doch schon nachlesen können…

Aber man überliest gerne, blendet aus und versucht, das Nicht-Passende auszublenden. Und stellt sich das Erhoffte nicht schnell genug ein, dann neigt man dazu, alles zu verwerfen.

was will mir das sagen?

Ich habe gestern etwas notiert. Auf die Rückseite des aufgerissenen Briefumschlags geschrieben, der auf dem Tisch neben mir lag. Zwei Wörter. Mehr gekritzelt als geschrieben. Eilig, etwas nebenbei, etwas unkonzentriert auch, weil mir das wichtig erschien – halt notierenswert…

Immer wieder werfe ich heute einen Blick auf auf diese zwei Wörter. Immer wieder versuche ich, sie zu entziffern. Denn: ich kann die Wörter nicht mehr lesen, kann keinen Sinn mehr darin finden und warte auf so etwas wie eine Erleuchtung, die mir ins Bewusstsein bringt, um was es da geht, was mir so wichtig war und was jetzt – dem Notieren zum Trotz – dem Vergessen überlassen zu werden droht…

Nein, der Umschlag wandert jetzt noch nicht zum Altpapier – ich werde ihm morgen noch einmal eine Chance geben.

rückstand

Zur Zeit habe ich das Gefühl, dass ich in Rückstand gerate, zu vielen Dingen hinterherlaufe und vieles Wesentliche zu kurz kommt. Eine Weile hab ich das für Probleme mit dem Abschalten gehalten – tatsächlich ist es aber eher ein Problem mit dem Umschalten, mit dem Switchen von einem Kontext in einen anderen, von dem beruflichen in den privaten…

Das wird zur Zeit auch noch massiv begünstigt von dem starken Interesse an einem Thema – und natürlich umgekehrt auch von dem Interessanten des Themas selbst. Das fesselt: im positiven wie auch im negativen Sinn. Und wie durch dies Gefesselt-Sein auf der einen Seite ein wirkliches Voranschreiten entstehen kann – so auf der anderen Seite ein wirklicher Rückstand, ein Blockiert-Sein fast aller anderen Aktivitäten.

Der Unterschied allerdings: ich merke das schon nach Wochen, wozu ich früher Monate gebraucht habe. Und jetzt geht es darum, den Rückstand wieder aufzuholen.

erfolgreiche entwanzung…

Theme-Update und alles OK...

Yep. Heute ist das Theme-Update erschienen. Und jetzt ist das Problem mit den Social Links auf dem Retina Display gefixt. Jetzt geht es weiter mit der Theme Umstellung – und Anfang Januar sollte jetzt alles geschafft sein.

 

erstaunlich

Noch nie synchronisiert...

Erstaunlich, wie schnell so was schiefgehen kann. Nicht nur, dass die Synchronisation ständig Schwierigkeiten macht – auch hat sich an der Funktionalität nicht viel geändert. Gut, ich kann jetzt Subtasks anlegen. Aber das war's. Und sehr vieles kann ich immer noch nicht – und offensichtlich manches nicht mehr: etwa Notifications per Mail. Schade, ich habe Wunderlist gerne benutzt, ich fand Wunderkit nicht schlecht, wenn auch noch nicht vollständig durchdacht und permanent, wie jetzt Wunderlist 2, unter Server Problemen leidend. Nach der Wunderkit-Pleite hätte und habe ich etwas mehr erwartet. Etwas mehr an sinnvoller Funktionalität. Nicht viel – denn einfach sollte die Anwendung schon bleiben…

Für mich war es das wohl mit Wunderlist. Die Wunderkinder müssen ganz schön aufpassen, dass sie nicht zu Schmuddelkindern werden. Wäre schade drum.