tastaturbedient

Ich freue mich immer wieder, wenn ich Programme finde, die sich auch gut und sinnvoll über die Tastatur bedienen lassen. Sowie im neuen Google+, in dem ich von Artikel zu Artikel und von da in die Kommentare hinein mit der Tastatur navigieren kann…

G+ über Tastatur bedienen...

Ach ja, die Kombination Shift ? bzw. Shift ß bringt diese Übersicht zu Tage…

es ist so weit

Ich bin heute nach der Arbeit noch eine Runde mit dem Fahrrad gefahren. War zwar insgesamt kein ideales Wetter – eher etwas kühl und es ging ein etwas unangenehmer Wind. Hat trotzdem Spass gemacht…

Und dann fing es an zu regnen. Wie ja vorhergesagt und deshalb weder richtig überraschend noch enttäuschend. Das Gegenteil sogar war der Fall. Wer den ganz bestimmten Geruch eines Sommerregen kennt, der konnte merken, dass dieser Regen heute den Winter verabschiedete. Während ich am Römerpark vorbei nach Hause fuhr, hatte ich nämlich zum ersten Mal in diesem Jahr eine Spur dieses ganz spezifischen Sommerregen-Geruchs in der Nase. Und immer wieder in jedem Jahr weiß ich dann: das war's jetzt mit dem Winter.

…und fortgesetzt

Wetter wie aus dem Bilderbuch. Sonne den ganzen Tag über. Es zieht die Menschen genau so raus ins Freie, wie es mich zieht – und schon früh gezogen hat heute Morgen…

…nämlich raus aufs Fahrrad. Sozusagen die Fortsetzung der ersten Tour des Jahres. Obgleich noch recht kühl am Morgen – also eigentlich noch richtig kalt – konnte nichts mich hindern, sofort nach dem Frühstück mich aufs Rad zu schwingen und eine schöne kleine Tour zu fahren. Danach duschen – und der ganze restliche Tag ist dein Freund.

geschafft

Geschafft. Heute war es soweit. Herrlicher Sonnenschein, ein Gefühl von Frühling. Nicht mehr so ganz unerträgliche Temperaturen. Also ab aufs Fahrrad und die erste Runde gedreht…

Und obgleich ich noch nicht so ganz fit bin und noch unter den Folgen einer Grippe leide, hat das enorm Spass gemacht heute – und die Hoffnung auf mehr geweckt.

 

Na, einfach heute...

Nun scheint es ja wieder weißen Rauch gegeben zu haben im Vatikan. Endlich. Ehrlich, ich freue mich. Denn jetzt geht endlich wieder diese Dauer-Nachrichten-Berieselung aus dem Vatikan zu Ende, dieses aufdringliche Mußt-Du-Unbedingt-Wissen Gehabe. Habemus Papam – Gut, und ich damit in dieser Hinsicht wieder meine Ruhe.

warten

Seit Wochen jetzt lebe ich nahe an der richtig durchschlagenden Erkältung. Aber sie schlägt halt nicht durch, lässt auf sich warten und ist seit einiger Zeit mal mehr oder mal weniger intensive Drohung. Nervt langsam. Immer mal wieder fühlen, als ob nix mehr ginge, Kopfschmerzen, Halsschmerzen – aber dann wieder Besserung. Ich warte. Warte, dass es mich richtig erwischt und dann dauerhafte Besserung eintritt.

spaziergang

Doch, es ist wieder kälter geworden. Meine Hoffnung trog, na ja, musste ja auch. Denn zu Anfang Februar schon auf so was wie einen verfrühten Frühling zu warten – nein, das kann nicht gutgehen…

Severinsbrücke in Köln...

Und obgleich ich mich an diesem Wochenende etwas mitgenommen fühle, eine in der letzten Woche sich ankündigende Erkältung zwar nicht richtig ausgebrochen ist, doch gleichzeitig immer noch ausreichend Symptome vorhanden sind, musste ich heute raus. Raus und eine Runde durch den Rheinauhafen am Rhein vorbei. Ja, es war zwar kalt, aber optisch hatte der Tag wenigstens zeitweise einen Anflug von Frühling anzubieten. Immerhin auch was…

kampffussgänger

Man wünscht sich also mehr Kampfradler. Was bitte? Ja, Kampfradler, richtig gelesen, also Fahradfahrer soll das heißen, die bewußt Verkehrsregeln missachten, um allen zu zeigen: wir Radfahrer werden unterdrückt, missachtet und nicht richtig wahrgenommen…

Mehr Kampfradler? Aber… davon haben wir doch schon genug. Genug Fahrradfahrer, die ganz selbstverständlich den Kampf höchstens mit den Mitbenutzern der Fußgängerwege austragen – auf der Strasse selbst könnte man ja verlieren und den Kürzeren ziehen – und dabei gewinnen. Denen ein Zebrastreifen und dessen Bedeutung ein Fremdwort ist – oder besser eine Angriffszone. Da muss man durch, ohne Rücksicht auf Verluste.

Vielleicht besser: Guerillaradler. Unerwartet und aus dem Nichts kommend und wieder dahin verschwindend. Also übersetzt: Radahrer ohne Licht vorne und und Licht hinten im Winter – also zur Zeit – im Dunkeln in dunkler Kleidung auf schneeglatter Strasse unterwegs. Also nicht nur Kampfradler, sondern eher schon Kamikazeradler.

Kurz zur Klärung: ja, ich fahre Auto: manchmal im Jahr. Ich fahre Fahrrad: des öfteren im Jahr. Und meistens bin ich zu Fuß und mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs. Und finde immer wieder: es gibt eine Hackordnung im Verkehr – das Auto, das Fahrrad und ganz zum Schluß alle Fußgänger. Der geforderte Kampfradler aber legt sich in den seltensten Fällen mit den Autos an. Meistens mit den Fußgängern. Da wird ohne Rücksicht auf den Fußwegen gefahren, auf gemeinsam genutzten Wegen werden die Fußgänger als störend empfunden und es wird versucht, sie durch rücksichtsloses Klingeln und mit total überhöhter Geschwindigkeit klein zu kriegen.

Soviel also zu den Kampfradlern. Ich kann sie nicht ab. Ich verachte ihre Rücksichtslosigkeit und ihre Feigheit. Ich verachte ihre Aggressivität und ihre nichts um sie herum wahrnehmende Dummheit. Ich werde zu oft belästigt und genötigt von Kampfradlern, die meinen, alles müsse sich ihnen unterordnen. Ich habe die Nase voll von quer auf den Fußgängerwegen abgestellten Rädern, die mich zwingen, auf die Strasse zu gehen. Ich soll zu oft Rücksicht nehmen auf Radfahrer, die absolut nicht wahrhaben wollen, dass ich gerade über die Strasse gehe: auf dem Zebrastreifen.

Die meisten Kampfradler jedenfalls sind Feiglinge – die kämpfen nur Kämpfe, die sie nicht verlieren können. Kann ich ja sogar nachvollziehen. Denn der Preis ist hoch. Aber doch bitte nicht auf meine Kosten. Sonst werden wir anfangen müssen, uns zu Kampffussgängern zu entwickeln.

normalität

So, langsam kehrt dann jetzt nach all den Feiertagen der letzten Wochen wieder Normalität ein. Und obgleich ich diese Woche noch Urlaub habe, kriecht der Alltag mit all seinen Verpflichtungen wieder aus seinem Loch hervor… So, muss jetzt erstmal einkaufen.

eingeschneit

SDIM2057

Jetzt muss es stehen bleiben. Abgesehen davon, dass das Fahren heute keine reine Freude wäre – es ist halt kalt, die Strassen zum Teil vereist und Radwege eh nicht frei – ist auch am Fahrrad erst mal alles eingefroren. Also keine Frage: es muss jetzt erstmal auftauen…