warum immer wir?

Ich hab ja eine richtige Vergangenheit als Unix Sysadmin. Was wir heute so rumstehen sehen im RZ ist zwar nur noch Linux – mal ne große Träne für all die tollen OSse, die von dem Pinguin des Preises wegen kaputt gemacht wurden –, aber eins hat sich im Lauf all der Jahre nicht geändert: du bekommst den Anruf, wenn irgendwas nicht klappt…

So auch heute Abend. Da gibt es Probleme mit einer Applikation – der Informatica DTM Server antwortet nicht – und wer wird angerufen? Nein, nicht die Applikationsleute, sondern die OS Leute. Die Applikation läuft auf Linux, also die Linux Leute anrufen – das ist offenbar nicht aus den Köpfen der Leute rauszukriegen. Scheint ja wirklich sowas wie ein archaischer Reflex zu sein…

ich hab es geahnt

Manche Dinge kündigen sich ganz langsam an. Unmerklich fast, mit vorsichtig platzierten Anzeichen, kleinen Störungen und erstmal kaum identifizierbaren Beschwerden. Wovon ich rede? Erkältungen oder auch grippöse Infekte – was immer das auch genau ist…

Heute morgen hatte ich ein leichtes Brennen in den Augen, dazu ein leichtes Gefühl von Ermattung, das ich aber der Tatsache zuschrieb, schlecht geschlafen zu haben. Über den Tag kam ein leichtes Kratzen im Hals dazu. Das wurde zunächst einmal der trockenen Luft in dem Besprechungsraum zugeschrieben, in dem wir den Tag verbrachten. Und gegen Ende des Tages, während der Rückfahrt von Brüssel nach Köln, kam dann ein leichtes Ziehen im Rücken und ganz leichte Schmerzen in den Knien dazu. Und da fing ich an, zu ahnen…

Zuhause jetzt scheint eine veritable Erkältung daraus zu werden. Alle Symptome haben zugenommen, lassen mich jetzt fast wissen, dass es um mich geschehen ist – aus dem Scheinen wird jetzt ein Sein: krank sein. Erkältet sein. Meine letzte Hoffnung liegt jetzt in zwei Aspirin plus C vor mir. Das hat schon mehrmals wirklich gut und schnell geholfen. und darauf baue ich jetzt.

was will mir das sagen?

Ich habe gestern etwas notiert. Auf die Rückseite des aufgerissenen Briefumschlags geschrieben, der auf dem Tisch neben mir lag. Zwei Wörter. Mehr gekritzelt als geschrieben. Eilig, etwas nebenbei, etwas unkonzentriert auch, weil mir das wichtig erschien – halt notierenswert…

Immer wieder werfe ich heute einen Blick auf auf diese zwei Wörter. Immer wieder versuche ich, sie zu entziffern. Denn: ich kann die Wörter nicht mehr lesen, kann keinen Sinn mehr darin finden und warte auf so etwas wie eine Erleuchtung, die mir ins Bewusstsein bringt, um was es da geht, was mir so wichtig war und was jetzt – dem Notieren zum Trotz – dem Vergessen überlassen zu werden droht…

Nein, der Umschlag wandert jetzt noch nicht zum Altpapier – ich werde ihm morgen noch einmal eine Chance geben.

hilfe, es schneit

Es hat geschneit. Und zwar in Köln. Richtig. Das bedeutet Chaos. Ist schon ausgiebiger Regen eine Gefährdung des Straßenverkehrs, eskaliert das bei Schnee bis hin zu massiven Störungen auch im Betrieb der Busse und Bahnen.

Und tatsächlich, 5 Millimeter Schnee ist ja schon ne Menge – da muss man doch Verständnis haben für all die Probleme: die ewigen Staus auf den Strassen oder die technischen Probleme und Ausfälle der Bahnen.

Also: Hilfe, es schneit – und nichts geht mehr.

nicht ausbalanciert

In gewisser Weise eine Störung, ein Rückfall in eine alte Gewohnheit und darum etwas sehr Befremdliches: mein Leben gerät zwar nicht aus den Fugen, aber verliert deutlich etwas von der Balance, die ich mir in den letzten Monaten erarbeitet hatte. Und von der ich massiv profitiert habe und die mir in allen Bereichen einen Boost an Performance verschafft hat…

Fehlende Balance zwischen privatem und beruflichem Leben und Tun – Achtung: das heißt ja nicht diese strikte Trennung nach Arbeitszeit – stellt sich zur Zeit wieder ein, raubt Zeit und fokussiert das Leben zu stark auf berufliches. Eine Weile kann man damit leben – muss aber dann wieder an der Balance arbeiten.

Zur Zeit darum: zwar nicht ausbalanciert, aber aufmerksam die eigene Situation reflektierend.

selbst verschuldet

Ich bin das nicht gewohnt. Ich habe üblicherweise meinen sehr breitbandigen Internetzugang in Köln und ansonsten einen komfortablen mobilen Zugang, über den ich auch mal mein Tablet oder meinen Laptop anschließen kann…
Und jetzt wieder das: bei meinen Schwiegereltern, etwas außerhalb von Trier, da geht fast nichts mehr. Mein Schwiegervater selbst, obgleich auch im Internet unterwegs, hält nichts von WLAN. Also keine Alternative für mich. Und den Surfstick mit der Karte des alternativen Anbieters, der hier eine deutlich bessere Verbindung zur Verfügung stellt – den hab ich leider liegen lassen. Also ein selbst verschuldetes Elend. Und so lebe ich hier die nächsten Tage mit einer etwas dünnen Edge Verbindung.
Zeigt mir aber vor allem eines: es ist noch ein weiter Weg bis zu einer flächendeckenden Breitbandversorgung.

und es passiert immer wieder

War nix mit Linux...

Es passiert immer noch und immer wieder. Kurz mal in der Vergangenheit war ich der Überzeugung, dass das mal anders werden könnte. Dass Linux ganz selbstverständlich in die Reihe der direkt und gut supporteten Betriebssysteme aufsteigen würde. Oder anders gesagt: ich war mal einer von denen, die an das Jahr des Linux Desktops geglaubt haben. ist eine Weile her und nicht mehr wahr. Ich bin längst weg davon. Und so was wie der Download von gekauften Songs aus dem Amazon Cloud Player bestärkt mich immer wieder und immer mehr in der Richtigkeit meiner Entscheidung.

 

problem erkannt, problem gebannt?

Ich habe ein Problem festgestellt während der Umstellung. Ich habe das Problem gemeldet und bin jetzt sehr gespannt, wann das gefixt sein wird. Wie auch immer – die Umstellung wird dadurch ein wenig hinausgezögert werden. Würde unteren auf das Theme verzichten wollen…

umbauarbeiten

Wie das mal so ist. Kaum hat man was fertig – da muss man es auch schon wieder ändern. Und so bau ich hier zur Zeit mal wieder um. Suche immer noch nach dem mir wirklichen gefallendem Theme und den notwendigen Anpassungen.

Das kann natürlich in den nächsten Tagen ein wenig Unordnung, Fehler und sonstige kleinere Unpässlichkeiten hier erzeugen. Aber so ist das eben, wenn umgebaut wird. Ich hoffe, dass das Resultat die mühe und die Störungen lohnen wird.

ich merke es so langsam

In der Tat – so langsam merke ich das: nach fast 2 Wochen – fast hätte ich gesagt: verschärfter – Bereitschaft bin ich etwas platt. Nichts machen können, sich nichts vornehmen dürfen, morgens auf die Arbeit hetzen und abends zurück, all das fängt an mehr als lästig zu werden. Ich bin froh, wenn das vorbei ist.